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Ausgabe 2, 25.06.2021

Highlights des Tages

In diesem Newsletter finden Sie verschiedene Highlights des heutigen Kongresstags. Die angekündigten Vorträge stellen nur eine kleine Auswahl aus einem breiten Programm mit vielen wegweisenden wissenschaftlichen Beiträgen mit hoher Praxisrelevanz dar.

Freuen Sie sich auf einen spannenden zweiten Kongresstag!
Martin
D. Martin
Klinik für Strahlentherapie und Onkologie, Universitätsklinikum Frankfurt, Frankfurt Deutsches Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), Berlin

VERBESSERUNGSPOTENZIAL BEI FORTGESCHRITTENEM ANALKARZINOM

Für die Behandlung bei lokal fortgeschrittenen Analkarzinomen sieht Dr. Daniel Martin vom Universitätsklinikum Frankfurt, der sich auch im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK) engagiert, nach wie vor Verbesserungspotenzial. Heute präsentiert er entsprechende Ergebnisse einer umfangreichen DKTK-Kohortenstudie und setzt zugleich auf künftige Verbesserungen durch Deeskalationsstrategien und Immuntherapien.

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Eckert
F. Eckert
Klinik für Radioonkologie, Universitätsklinikum Tübingen, Tübingen
Zentrum für Neuroonkologie, CCC, Universitätsklinikum Tübingen, Tübingen


MOLEKULARE SIGNATUR KORRELIERT MIT GLIOBLASTOMVOLUMEN IM MRT

Ihre Forschung könnte einen wertvollen Beitrag leisten, Glioblastom-Patienten besser für eine Radiotherapie zu stratifizieren. Mithilfe von in vitro- und MRT-Untersuchungen gelang es PD Dr. Franziska Eckert und ihren Kollegen aus Tübingen nachzuweisen, dass bildgebende Eigenschaften Rückschlüsse auf biologische Eigenschaften wie invasives Wachstum und Strahlenempfindlichkeit korrelierender Stammzellkulturen zulassen.

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Häberlein
L. Häberlein
Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus, Technische Universität Dresden, Dresden

NORMALGEWEBSDOSIS BEEINFLUSST ÜBERLEBEN BEI ÖSOPHAGUSKARZINOM

Es ist eine wichtige Studie für Patientinnen und Patienten mit Ösophaguskarzinom, die Laura Häberlein von der Technischen Universität Dresden heute vorstellt: Mit ihren Kolleginnen und Kollegen hat sie in einer retrospektiven Studie bei 125 Betroffenen untersucht, inwieweit die Normalgewebsdosis auf Lunge und Herz und verschiedene Blutparameter sich auf das Gesamtüberleben auswirken.

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Nierer
L. Nierer
Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie und Radioonkologie, Universitätsklinikum LMU München, München

NEUE METHODE, UM DOSIMETRISCH KRITISCHE STRAHLENPLÄNE FRÜH ZU IDENTIFIZIEREN

M. Sc. Lukas Nierer von der LMU München freut sich, heute ein neues wertvolles und praktikables Hilfsmittel in der online adaptiven MRT-geführten Strahlentherapie (oMRgRT) vorzustellen. Mit der Small Field Opening Monitor Unit Ratio (SFOR) können Radioonkologen bereits vor der Bestrahlung abschätzen, welche adaptierte Pläne wahrscheinlich bei der dosimetrischen Validierung schlechter abschneiden.

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Schweizer
C. Schweizer
Strahlenklinik, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen, Erlangen

VORAKTIVIERTES IMMUNSYSTEM UNGÜNSTIG FÜR CHECKPOINTINHIBITION

Wie lässt sich die Wirksamkeit einer Immuncheckpointinhibitor (ICI)-Therapie individuell vorab abschätzen? Dieser bedeutenden Frage hat sich Claudia Schweizer von der Strahlenklinik der Universität Erlangen in einer prospektiven Studie mit 150 Patienten gewidmet, die eine kombinierte Strahlen- und ICI-Therapie oder alleinige ICI-Therapie erhielten. Die Ergebnisse stellt sie heute vor. Im Fokus: Leukozyten und CRP-Wert.

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Peeken
J. Peeken
Klinik und Poliklinik für RadioOnkologie und Strahlentherapie, Technische Universität München, München

MACHINE-LEARNING BESSERT ÜBERLEBENS-VORHERSAGE BEI WEICHTEILSARKOMPATIENTEN

PD Dr. Jan Peeken von der Technische Universität München und seine Kollegen haben mit ihrer Forschung einen wichtigen Beitrag geleistet, um für Patienten mit fortgeschrittenen Weichteilsarkomen künftig womöglich bessere Therapieentscheidungen treffen zu können. Die Ergebnisse zu ihrem auf Machine-Learning basierenden Radiomics-Modell für eine bessere Patientenstratifizierung stellt Herr PD Dr. Peeken heute vor.

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Fokas
E. Fokas
Department of Radiotherapy and Oncology, University of Frankfurt, Frankfurt

SEQUENZ NEOADJUVANTER CRT/CT BEI REKTUMKARZINOM SPIELT LANGFRISTIG KEINE ROLLE

Professor Emmanouil Fokas von der Universität Frankfurt präsentiert heute Langzeitergebnisse der CAO/ARO/AIO-12 multizentrischen, randomisierten Phase-II-Studie der Deutschen Rektumkarzinom-Studiengruppe zur totalen neoadjuvanten Therapie bei fortgeschrittenem Rektumkarzinom. Letztlich waren beide untersuchten Sequenzen – Chemoradiotherapie (CRT) vor Chemotherapie (CT) oder umgekehrt – vor totaler mesorektaler Exzision (TME) vergleichbar.

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Putz
F. Putz
Strahlenklinik, Universitätsklinikum Erlangen, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Erlangen

DEEP-LEARNING-AUTOKONTURIERUNG SPART ZEIT

Versierte Radioonkologen müssen sich bislang nicht hinter Deep-Learning basierten Methoden verstecken, wenn es um die Konturierung von Risikoorganen (OAR) geht. Das konnte Dr. Florian Putz mit seinen Kollegen von der Universität Erlangen in seiner OAR-Turing-Test-Studie nachweisen. Einen Vorteil hat die computerbasierte Autokonturierung aber: Sie spart Zeit.

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